Herzog Friedrich Tour - die Stadt ob Sankt Christophstal PDF Drucken E-Mail


Blick ins Christophstal
Blick ins Christophstal | Photo Martin Helmecke

Die Herzog-Friedrich-Tour ist eine Stadtführung durch die Innenstadt von Freudenstadt. Sie gehen - nein - sie flanieren mit Herog Friedrich I. durch seine Stadt, der Perle und heimlichen Hauptstadt des Schwarzwalds. Erleben Sie an der Seite des Herzogs die Vorzüge der Arkaden. Schauen Sie in seine schöne Stadtkirche aus dem Jahre 1608.

Stadtkirche am Abend
Die Stadtkirche am Abend | Photo Martin Helmecke

Memminger BrunnenStadtkirche Freudenstadt
Der Memminger Brunnen | Die Stadtkirche mit den herzoglichen Symbolen

Der große Marktplatz, der größte seiner Art in deutschen Landen, ist die ideale Bühne für den Auftritt des Herzogs. Schauen Sie herab auf die Freudenstadt vom 42 Meter hohen Rathausturm und lassen Sie den Blick schweifen über das Herzogtum Württemberg.

auf dem Rathausturm
Auf dem Rathausturm

Erfahren Sie mehr über das Leben der Freudenstädter, jener ganz speziellen Spezies Schwaben, die sich nur in dieser Gegend herausbilden konnte. Anekdoten. Gedichte. Geschichte. Geschichten. Schwäbisches, schwäbisch hintersinnig...

Kongreßzentrum Freudenstadt
Das Kongreß-Zentrum

Die rund zweistündige Tour durch Freudenstadt kann ganz individuell durchgeführt werden. Es sind keine Treppen zu meistern, so daß sich dieser Stadtrundgang gut für Rollstuhlfahrer eignet.

mit dem Herzog unterwegs
mit dem Herzog unterwegs...

Die Herzog-Friedrich-Tour ist nicht nur Nahrung für Geist und Seele, sondern sie ist eingebettet in einen kulinarischen Beginn mit Wein und Gebäck im Café Pause. Dort endet der Spaziergang auch wieder mit Kaffee und etwas Süßem zum Vernaschen.

im Café Pause
Das haben sich alle verdient - Spaß am Kaffee...

 
Oh du schöner Schwarzwald

Und ewig grüßt der Bollenhut...

Ein paarmal ist es schon fast so weit gewesen, zuletzt vor gut zehn Jahren, als die Hutfabrik im benachbarten Hausach Pleite machte. Seitdem ist der echte Bollenhut ein halber Italiener, denn von dort bezieht Herr Kaltenbach nun den Strohhut für den Unterbau. Ein paar Jahrzehnte zuvor hätten beinahe die Nazis dem Bollenhut den Garaus gemacht. »Da waren andere Uniformen gefragt«, sagt Herr Kaltenbach. So um 1960 herum haben er und seine Frau die Tradition dann wiederbelebt, inzwischen haben sie fünf Kinder und elf Enkel zur Tracht gebracht. »Man muss zur Tracht stehen«, sagt Frau Kaltenbach, auch wenn sie neulich umgefallen ist und ins Krankenhaus musste, weil sie zu lange bei miesem Wetter auf einem Brauchtumsmarkt am Niederrhein für ihre Sache einstand. Aber wenn in einem Reiseführer eine Frau im Bollenhut auftaucht, ist es mit ziemlicher Sicherheit eine aus der Familie Kaltenbach.

Auszug aus der Zeit - Und ewig singt die Kuckucksuhr Von Kirschtorte bis Bollenhut: Im Schwarzwald wuchern die schönsten Klischees. Ein Geländegang. - zum ganzen Artikel